Go Back
Krabbenkuchen mit Remouladensauce

Krabbenkuchen mit Remouladensauce

Saftige Krabbenkuchen mit einer cremigen, würzigen Remouladensauce – ein klassisches Gericht der deutschen Küche, das sich perfekt als Hauptgericht oder besondere Vorspeise eignet.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Deutsch
Kalorien: 350

Zutaten
  

  • 500 g frische oder aufgetaute Krabbenfleisch ohne Schale
  • 2 große Eier Größe M oder L
  • 3 Frühlingszwiebeln fein gehackt
  • 2 EL frische Petersilie gehackt
  • 1 EL Dill gehackt (optional, aber empfehlenswert)
  • 120 g Semmelbrösel Paniermehl
  • 1 TL Zitronenschale unbehandelt
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • ½ TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 EL Mayonnaise für die Kuchenmasse
  • 2 EL Butterschmalz oder neutrales Öl zum Braten
Für die Remouladensauce
  • 150 g Mayonnaise
  • 1 EL eingelegte Kapern fein gehackt
  • 1 EL eingelegte Gewürzgurken fein gehackt
  • 1 TL Senf mittelscharf
  • 1 TL frischer Zitronensaft
  • 1 EL frische Kräuter Petersilie, Dill, Schnittlauch, gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Method
 

  1. Remoulade vorbereiten: Verrühre Mayonnaise, Kapern, Gurken, Senf, Zitronensaft und Kräuter in einer kleinen Schüssel. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Die Sauce sollte cremig sein, aber feine Stückchen der Kapern und Gurken enthalten – diese kleine Textur macht den Unterschied. Stelle sie für mindestens 30 Minuten kalt, damit die Aromen verschmelzen. Der Duft ist frisch und würzig, leicht säuerlich.
  2. Krabbenfleisch vorbereiten: Gib das Krabbenfleisch in eine große Schüssel und zupfe es mit den Fingern leicht auseinander. Achte darauf, keine großen Stücke zu zerdrücken – die Struktur soll erhalten bleiben. Falls du frisches Krabbenfleisch verwendest, drücke es vorsichtig aus, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, sonst werden die Kuchen zu feucht.
  3. Masse anrühren: Füge die Eier, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Dill, Semmelbrösel, Zitronenschale, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und die 2 EL Mayonnaise hinzu. Vermenge alles vorsichtig mit einem Holzlöffel oder deinen Händen – die Masse sollte gerade so zusammenhalten, nicht zu nass und nicht zu trocken sein. Wenn sie zu feucht ist, gib einen Esslöffel mehr Semmelbrösel hinzu; ist sie zu trocken, einen Spritzer Zitronensaft.
  4. Kuchen formen: Forme aus der Masse gleichmäßige, flache Kuchen von etwa 8 cm Durchmesser und 2 cm Dicke. Drücke sie sanft, aber fest genug, damit sie beim Braten nicht auseinanderfallen. Lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Die Oberfläche sollte glatt sein, ohne Risse – das sorgt für eine gleichmäßige Bräunung.
  5. Ruhezeit einlegen: Stelle die geformten Kuchen für mindestens 20 Minuten in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist nicht verhandelbar – sie sorgt dafür, dass die Zutaten binden und die Kuchen beim Braten ihre Form behalten. Du kannst sie auch bis zu 4 Stunden vorher vorbereiten und abgedeckt kaltstellen.
  6. Braten: Erhitze Butterschmalz oder Öl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze. Das Fett sollte heiß sein, aber nicht rauchen – ein Holzstäbchen, das Blasen wirft, ist ein gutes Zeichen. Brate die Kuchen in Portionen von 3–4 Stück (nicht zu viele auf einmal, sonst sinkt die Temperatur) für 4–5 Minuten pro Seite. Die erste Seite ist fertig, wenn der Rand goldbraun wird und sich die Kuchen leicht von der Pfanne lösen lassen. Wende sie vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender. Die zweite Seite braucht etwa 3–4 Minuten, bis sie eine tiefgoldene Farbe hat. Der Geruch ist warm, buttrig und leicht süßlich.
  7. Abtropfen und anrichten: Nimm die fertigen Krabbenkuchen aus der Pfanne und lege sie kurz auf Küchenpapier, um überschüssiges Fett aufzusaugen. Das Papier wird leicht durchscheinend, aber die Kuchen bleiben knusprig. Serviere sie sofort mit der Remouladensauce – am besten auf einem großen Teller, der mit einem Klecks Sauce und ein paar Kräutern dekoriert ist.

Notizen

Die Krabbenkuchen sollten vor dem Braten mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit sie ihre Form behalten. Die Remoulade kann gut vorbereitet werden und schmeckt durch die Kühlzeit noch aromatischer.