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Langsam gegarter Beef Stew für 2 Euro pro Portion

Langsam gegarter klassischer Beef Stew

Ein herzhafter, langsam geschmorter Rindfleischeintopf mit zartem Fleisch und saisonalem Gemüse, der durch langsames Garen ein intensives Aroma entwickelt.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden 20 Minuten
Gesamtzeit 3 Stunden 40 Minuten
Portionen: 6 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Deutsch
Kalorien: 480

Zutaten
  

  • 1,2 kg Rindfleisch aus der Schulter oder Wade in 3–4 cm große Würfel geschnitten
  • 3 EL Pflanzenöl z. B. Rapsöl
  • 2 große Zwiebeln fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Liter Rinderbrühe selbst gemacht oder gute Qualität aus dem Glas
  • 500 ml Wasser
  • 4 große Karotten geschält und in dicke Scheiben geschnitten
  • 3 Stangen Sellerie in 1 cm dicke Stücke geschnitten
  • 800 g festkochende Kartoffeln geschält und in 3 cm große Würfel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Zweige frischer Thymian oder 1 TL getrockneter Thymian
  • 2 EL Apfelessig für die Säure, die das Fleisch zart macht
  • 2 TL Salz
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Speisestärke in 3 EL kaltem Wasser angerührt (optional, zum Andicken)

Method
 

  1. Fleisch vorbereiten und anbraten: Tupfe die Fleischwürfel mit Küchenpapier trocken – das ist wichtig für eine schöne Bräunung. Erhitze das Öl in einem großen Schmortopf bei hoher Hitze. Gib das Fleisch portionsweise (nicht zu viel auf einmal, sonst wird es gekocht statt gebräunt) in den Topf. Brate es etwa 4–5 Minuten pro Seite an, bis es eine tiefbraune Kruste hat. Du hörst ein kräftiges Zischen, und der Geruch von karamellisiertem Fleisch steigt auf. Nimm das Fleisch heraus und stelle es beiseite.
  2. Gemüsebasis anbraten: Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Gib die gehackten Zwiebeln in den Topf und rühre sie etwa 2 Minuten, bis sie glasig werden und leicht duften. Der Boden des Topfes hat jetzt eine dunkle Schicht – das ist das Aroma! Füge den Knoblauch und das Tomatenmark hinzu. Rühre alles für 1 Minute, bis das Tomatenmark dunkler wird und eine süßliche Note annimmt.
  3. Schicht für Schicht aufbauen: Gieße einen Schluck der Rinderbrühe (ca. 100 ml) in den Topf und kratze mit einem Holzlöffel den Bratensatz vom Boden. Du siehst, wie sich die dunklen Stücke lösen und in der Flüssigkeit auflösen. Das ist der Geschmack, den du nicht verlieren willst.
  4. Flüssigkeit und Fleisch zugeben: Gib das angebratene Fleisch zurück in den Topf. Gieße die restliche Brühe und das Wasser dazu. Füge die Lorbeerblätter, den Thymian, den Apfelessig, Salz und Pfeffer hinzu. Bringe alles zum Kochen – du siehst kleine Blasen an der Oberfläche und hörst ein gleichmäßiges Blubbern. Reduziere dann die Hitze auf die niedrigste Stufe, setze einen Deckel auf den Topf und lasse es 2 Stunden langsam köcheln. Wichtig: Es sollte nur ganz leicht simmern, nicht sprudelnd kochen.
  5. Gemüse einfügen: Nach 2 Stunden gibst du die Karotten, den Sellerie und die Kartoffeln in den Topf. Rühre vorsichtig um, sodass das Gemüse mit der Flüssigkeit bedeckt ist. Der Duft von Gemüse und Kräutern vermischt sich jetzt mit dem Fleischaroma. Lasse alles weitere 60–90 Minuten ohne Deckel köcheln, bis das Gemüse weich ist und das Fleisch beim Gabeltest auseinanderfällt.
  6. Andicken (optional): Wenn der Eintopf dir noch zu flüssig ist, rühre die angerührte Speisestärke langsam ein und lasse alles 5 Minuten köcheln. Du siehst, wie die Flüssigkeit sofort dicker wird und eine glänzende, sämige Konsistenz annimmt.
  7. Ruhen lassen: Nimm den Topf vom Herd. Entferne die Lorbeerblätter und die Thymianzweige. Lasse den Eintopf 10–15 Minuten ruhen, bevor du ihn servierst oder abfüllst. In dieser Zeit setzen sich die Aromen endgültig, und die Sauce wird noch etwas cremiger.

Notizen

Der Eintopf sollte auf niedrigster Stufe nur ganz leicht simmern, nicht sprudelnd kochen, damit das Fleisch zart bleibt. Optional kann die Sauce mit Speisestärke angedickt werden. Vor dem Servieren 10–15 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen vollends entfalten.