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Preisgekröntes Chili con Carne

Preisgekröntes Chili con Carne

Ein reichhaltiges und würziges Chili con Carne, das durch langsames Köcheln seine volle Geschmackstiefe entfaltet. Mit Rinderhackfleisch, verschiedenen Paprikasorten, Tomaten und zwei Bohnensorten wird dieses Gericht zu einem wahren Gaumenschmaus. Die Zugabe von Zimt und Zucker verleiht eine überraschende, aber geniale Note.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden
Gesamtzeit 2 Stunden 15 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Tex-Mex
Kalorien: 350

Zutaten
  

  • 500 g Rinderhackfleisch am besten mit 15–20 % Fettanteil
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 große Zwiebeln fein gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 2 rote Paprikaschoten in kleine Würfel geschnitten
  • 1 grüne Paprikaschote in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Dosen je 400 g stückige Tomaten
  • 1 Dose 400 g rote Kidneybohnen, abgespült und abgetropft
  • 1 Dose 400 g schwarze Bohnen, abgespült und abgetropft
  • 250 ml Rinderbrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Kreuzkümmel gemahlen
  • 2 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Chilipulver nach Geschmack anpassen
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Zimt geheim, aber genial
  • 1 Prise Zucker

Method
 

  1. Das Gemüse vorbereiten: Erhitze das Olivenöl in einem großen Schmortopf bei mittlerer Hitze. Gib die gewürfelten Zwiebeln hinein und schwitze sie unter gelegentlichem Rühren an, bis sie glasig sind und leicht goldene Ränder bekommen – das dauert etwa 5–6 Minuten. Die Küche riecht jetzt süßlich und einladend.
  2. Knoblauch und Paprika anschwitzen: Füge den gehackten Knoblauch hinzu und rühre für eine weitere Minute. Jetzt kommen die gewürfelten Paprikaschoten dazu. Brate alles unter Rühren an, bis die Paprika weich wird und ihr Aroma freigibt – nach etwa 4–5 Minuten sollten sie leicht zusammenfallen.
  3. Das Hackfleisch anbraten: Schiebe das Gemüse an den Rand des Topfes und gib das Rinderhackfleisch in die Mitte. Lass es scharf anbraten, ohne es zu sehr zu zerdrücken. Du hörst ein kräftiges Brutzeln – das ist gut so. Warte, bis die Unterseite schön braun ist, bevor du es umrührst. Das dauert etwa 4–5 Minuten pro Seite. Das Fleisch sollte eine tiefbraune Kruste haben, denn darin steckt der Geschmack.
  4. Die Gewürze einarbeiten: Streue Kreuzkümmel, geräuchertes Paprikapulver, Chilipulver, Oregano, Zimt und eine Prise Zucker über das Fleisch. Rühre alles gut durch, bis die Gewürze duften – das passiert innerhalb von 30 Sekunden. Jetzt riecht es intensiv und würzig.
  5. Tomatenmark anrösten: Drücke das Tomatenmark in die Mitte des Topfes und lass es für 1–2 Minuten unter ständigem Rühren anrösten. Es wird dunkler und beginnt, einen fast nussigen Geruch zu verbreiten. Das ist der Moment, in dem die Basis für die Tiefe des Geschmacks gelegt wird.
  6. Flüssigkeit zugeben: Gieße die stückigen Tomaten und die Rinderbrühe dazu. Rühre alles gut um, sodass sich die Röstaromen vom Topfboden lösen. Die Farbe der Flüssigkeit ist jetzt ein sattes Rotbraun.
  7. Köcheln lassen: Bringe das Chili zum leichten Kochen, reduziere dann die Hitze auf niedrige Stufe, sodass es nur sanft blubbert. Du solltest einzelne Blasen sehen, die langsam an die Oberfläche steigen. Decke den Topf teilweise ab und lass es 1 Stunde köcheln. Rühre gelegentlich um.
  8. Bohnen zugeben: Nach der ersten Stunde gibst du die abgetropften Kidneybohnen und schwarzen Bohnen dazu. Rühre vorsichtig, damit die Bohnen ganz bleiben. Lass das Chili weitere 20–30 Minuten ohne Deckel köcheln, bis es merklich eindickt. Die Konsistenz sollte cremig sein, nicht wässrig.
  9. Abschmecken und ruhen lassen: Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Nimm den Topf vom Herd und lass das Chili zugedeckt 10 Minuten ruhen. In dieser Zeit setzen sich die Aromen und die Textur wird seidiger.

Notizen

Die lange Kochzeit ist entscheidend für die Entwicklung der Aromen. Lass das Chili lieber etwas länger köcheln, um eine besonders cremige Konsistenz zu erreichen. Das Anbraten des Hackfleischs, bis es eine schöne Kruste hat, ist wichtig für den tiefen Geschmack. Eine Prise Zimt und Zucker mag ungewöhnlich erscheinen, rundet die Aromen aber perfekt ab.